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Was ist der beste Verstärker für mich und meine Ansprüche? Worauf muss ich achten?

Wem das rein akustische Spielen allmählich zu leise wird, der wird sich früher oder später fragen: „Was ist der beste Verstärker für  mich?“ Um diese Frage zu beantworten, sollten zuerst einige weitere Fragen gestellt werden: Für welche Einsatzzwecke wird der Verstärker gebraucht? Auf welche Funktionen wird besonders viel Wert gelegt? Welche Aspekte sind subjektiv am wichtigsten? Sofern all dies – sowie einige weitere Faktoren – bedacht werden, steht dem Kauf des richtigen Verstärkers für die eigene Westerngitarre nichts mehr im Weg!

Prioritäten setzender beste Verstärker für mich

Verstärker für Westerngitarren gibt es in allen erdenklichen Arten. Während einige Verstärker durch ihre hohe Leistung beeindrucken, ist bei anderen Modellen wiederum eine große Vielfalt an Effekten gegeben. Auch gibt es Exemplare, die durch einen umfangreichen Equalizer für sich sprechen. Um den richtigen Verstärker für die eigenen Ansprüche zu finden, dabei jedoch trotzdem in einem guten Preisrahmen zu bleiben, sollte eingegrenzt werden, welche Aspekte am wichtigsten sind. Wer gerne vielseitige Stücke spielt, dies jedoch stehts im häuslichen Rahmen tut, kann gut und gerne darauf verzichten, dass ein Verstärker 100+ Watt besitzen muss. Stattdessen sollte mehr Wert auf die eingebauten Effekte gelegt werden. Wer hingegen viel reist und seine Westerngitarre immer dabei haben möchte, sollte darüber nachdenken, einen besonders kompakten Verstärker zu kaufen – vielleicht sogar mit Batteriebetrieb. In diesem Falle sind meist nur wenige oder gar keine Effekte vorhanden, was jedoch schnell durch Pedale gelöst werden kann. Für Gitarristen, die häufig auf der Bühne spielen, dabei jedoch einen klassischen Klang bevorzugen, eignen sich besonders leistungsstarke Modelle. In vielen Fällen kann hier Geld gespart werden, indem auf Extras wie Effekte verzichtet wird. Für Anfänger ist es außerdem stets ratsam, einen Verstärker zu kaufen, der im Clean-Modus einen klaren Sound bietet. Das bedeutet, der Klang sollte besonders deutlich sein, wenn auf Effekte verzichtet wird. Ein eingebauter Equalizer kann maßgeblich dazu beitragen, diesen Klang zu optimieren.

Welche Bauart von Verstärker eignet sich am besten?

Für die meisten Gitarristen – ob Anfänger, Fortgeschritten oder Semi-Professionell – sind Combo-Verstärker die beste Wahl. Dabei handelt es sich um Verstärker, die nur aus einer einzigen Box bestehen. Die Vielfalt hinsichtlich Einstellmöglichkeiten, Effekten oder Equalizer ist dabei meist genauso ausgeprägt, wie bei Head- und Cabinet-Modellen – mit dem einzigen Unterschied, dass Combos in jedem Fall kompakter sind. Zwar können Combos keine Lautstärke erzielen, die mit Head- und Cabinet-Modellen vergleichbar wären. Jedoch sollte dies für die meisten Gitarristen egal sein, es sei denn, diese musizieren beruflich. In diesem Fall eignen sich Head-Teile mit vielen Einstellmöglichkeiten, sowie Cabinets mit einer besonders hohen Leistung im dreistelligen Watt-Bereich. In den meisten Fällen wird dabei zur Bauart des Transistor-Verstärkers gegriffen. Wer hingegen einen klassischen Old-School-Sound erzielen möchte, kann sein Cabinet auch mit Röhren-Technik kaufen. Außerdem gibt es noch Modeling-Verstärker; Diese stellen in vielen Fällen „das Beste aus beiden Welten dar“. Für Semi-Profis oder werdende Berufsmusiker eignen sich daher solche Modelle. Um die Frage „Was ist der beste Verstärker für  mich“ zu beantworten, bedarf es aber in jedem Fall einer eigenen Meinung. Sofern all dies bedacht wird, ist man dem richtigen Verstärker einen Schritt näher.