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Was ist der Unterschied zwischen Westerngitarre und Konzertgitarre?

Unterschied zwischen Westerngitarre und KonzertgitarreJedem ist wohl bekannt, dass es sowohl Konzert- wie auch Westerngitarren gibt. Aber was ist der Unterschied zwischen Westerngitarre und Konzertgitarre? Eine Konzertgitarre ist meist die richtige Wahl für Anfänger. Diese Bauart ist mit Nylonsaiten ausgestattet und ist dementsprechend leichter zu spielen. Auch beugen die Saiten einer Konzertgitarre bewusst der etwaigen Verletzung der Finger vor. Nachteil ist jedoch, dass Konzertgitarren häufig sehr dumpf und weniger klar klingen als Westerngitarren. Auch sind Konzertmodelle in der Regel leiser als Westernmodelle.

Der Unterschied zwischen Westerngitarre und Konzertgitarre: die Saiten

Konzertgitarren sind mit Nylonsaiten ausgestattet – dabei handelt es sich um Saiten, welche für die meisten Menschen leichter zu spielen sind und weniger Druckpunkte auf dem Finger ausüben, da auch weniger Druck erforderlich ist, um die Saiten zu greifen. Zudem ist es auf einer Konzertgitarre möglich, die Saiten mit den Fingern anzuschlagen. Dies ist bei Fingerstyle-Spieltechniken sehr angenehm, da die Finger der Schlaghand nicht so schnell rau werden. Viele Anfänger bevorzugen zudem das Spielen ohne Plektrum, da zuerst ein Gefühl für die Saiten entwickelt werden muss. Eine Westerngitarre wiederum ist mit Stahlsaiten ausgestattet. Diese sind für die meisten Fortgeschrittenen die bessere Wahl, da sie im Regelfall einen helleren und klareren Klang bieten als Konzertgitarren mit Nylonsaiten. Vor allem beim Spielen von Akkorden ist ein großer Unterschied zwischen den beiden Bauformen bemerkbar.

Unterschied zwischen Westerngitarre und Konzertgitarre: die Größe

In den meisten Fällen sind Westerngitarren größer gebaut als Konzertgitarren. Dabei unterscheiden sie sich maßgeblich in der Korpusgröße, sowie in der Mensur und ggf. in der Länge des Halses. Bei einem Westernmodell ist ein größerer Korpus essenziell, damit die Töne der Stahlsaiten in vollem Potenzial klingen können. Erlangt wird dies nicht nur durch Länge und Breite des Korpus, sondern ebenso durch dessen Dicke. Dank des größeren Volumens entstehen klarere Töne, die sich auf größerem Raum entfalten können. Konzertgitarren wiederum sind meistens etwas kleiner, weshalb sie sich besser für Anfänger eignen. Bei vielen Westernmodellen kann die Bewegung der Schlaghand aufgrund der Dicke des Korpus nicht sichtbar nachvollzogen werden, was Anfängern häufig Probleme bereitet. Zudem sind Konzertgitarren natürlich leichter und kompakter, was ebenfalls ein Pluspunkt ist. Den besseren Klang bieten jedoch stets Westerngitarren, was nicht nur auf die Stahlbesaitung, sondern ebenso auf die Bauart zurückzuführen ist.



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