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Was sind die Vorteile von Westerngitarren?

Die Vorteile von WesterngitarrenWie der Name schon ahnen lässt, wurden Westerngitarren für die Anfang des 20. Jahrhunderts neu entstehenden Musikstile Country & Western und Blues entwickelt – schnell wuchs die Anzahl der Liebhaber der Vorteile von Westerngitarren an. Hier wurden akustisch durchsetzungsfähige Instrumente entwickelt. Die Westerngitarre konnte diese Ansprüche der Musiker mit ihrem großen, obertonreichen, natürlichen Klang erfüllen. Der deutsch Einwanderer Christian Friedrich Martin baute Ende des 19. Jahrhunderts als einer der Ersten Gitarren dieser Bauart in den Vereinigten Staaten von Amerika. Eingesetzt werden sie auch im Folk, Pop und Rock, aber selten im Jazz.

Konstruktion

Sie sind akustische Gitarren mit Stahlsaiten. Der Korpus ist im Vergleich zur Konzertgitarre etwas größer und „kantiger“. Die Holzkonstruktion der Decke und die Stegbefestigung sind äußerst stabil, um den Stahlsaiten standzuhalten, die wesentlich mehr Zugkraft als Nylonsaiten haben. Im Hals der Westerngitarren befindet sich ein Stahlstab, der von außen nicht zu sehen ist; ohne diese Vorrichtung würde der Hals sich sofort verbiegen. Um die schwerer spielbaren Stahlsaiten gut greifen zu können, sind Hals und Griffbrett schmaler gebaut als bei der Konzertgitarre.

Die Vorteile von Westerngitarren: Unterschiedliche Saiten

Neben den sechsaitigen Westerngitarren gibt es auch 12-saitige Instrumente, Die Vorteile von Westerngitarrendie besonders voll klingen, da jede Saite doppelt vorhanden ist. Ein typisches Merkmal von ihnen ist die Schlagplatte aus Kunststoff unterhalb des Schall-Loches. Sie ist zum Schutz angebracht, da die sie zur Akkordbegleitung meist mit einem Plektrum (kleines Kunststoffplättchen) gespielt wird, wodurch die Decke leicht beschädigt werden kann.
Darüber hinaus sind auch Zupftechniken üblich. Zum Zupfen (Fingerpicking) werden manchmal spezielle Fingerpicks (Fingerplektren) verwendet, die man sich wie künstliche Fingernägel anstecken kann.
Beim so genannten „Bottleneck-Spiel“ stülpt sich der Spieler eine Metall- oder Glasröhre über einen Finger der Greifhand und berührt die Saiten, aber nicht das Griffbrett. Mit dieser Spielweise lassen sich interessante Gleittöne erzeugen.
Klare Vorteile: Sie sind durchsetzungsfähigerer und verfügen über einen lauteren Klang als eine normale Akustikgitarre. Sie haben zumeist ein kleineres Griffbrett, sind leicht mit Tonabnehmer nachrüstbar und so im Endeffekt elektrisch-akustisch verwendbar.

CD-Tipps:

Jazz

  • Vollresonanzgitarre – Joe Pass: Album „Vituoso“
  • Konzertgitarre – Earl Klugh: Album „Collaboration“ (mit George Benson)

Pop & Rock



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